Mark Selby gewinnt das Paul Hunter Classic

27 Aug

Das doppelte Mark´chen hätte die Überschrift lauten können, doch jedem SEO-Experten würden dabei die Haare zu Berge stehen. Denn so würde dieser Artikel von Usern im Internet nicht gefunden werden. Wobei ich mir nicht sicher bin, wie viele Snooker-Fans den Weg zu meinem kleinen Blog über Suchmaschinen a la google finden.

Nun denn, also möglichst oft Mark Selby schreiben, der nämlich das Paul Hunter Classic in Fürth im Rahmen der PTC-Tour gewonnen und seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigt hat. Falls es jüngere Leser gibt, die sich zum Respottet Blog verlaufen haben, hier übrigens ein Porträt zu Paul Hunter. Zurück zum Jester from Leicester – also Mark Selby -, der auf dem Weg ins Finale eine durchaus dankbare Auslosung erwischt hat.

Selby stand als einziger Spieler aus den Top-16 im Viertelfinale, doch diese Diskussion um die vielen Turniere und die Spitze, die einfach immer enger zusammenrückt, fache ich jetzt nicht neu an. Aber es ist nebenbei ja auch kein Geheimnis, dass die PTC-Turniere nicht bei jedem Spieler hohen Anklang finden.

Bevor Selby sich im Finale mit 4:1 gegen Joe Swail durchsetzen konnte, schlug er Gerard Greene, Mark Davis, Ken Doherty und Pankaj Advani. Swail hatte rein von den Namen her gesehen härtere Brocken aus dem Weg zu räumen. Unter anderem ging es gegen Jimmy White, Rory McLeod, Shaun Murphy und Barry Hawkins.

Im Finale war Swail, der nach der letzten Saison – nach 22 Jahren als Profi – keine Tour Karte mehr bekommen hat, jedoch chancenlos. Einen Frame holte er sich mit einer starken 84. Ansonsten dominierte Mark Selby das Geschehen. Für Swail sind diese PTC-Turniere also Gold wert, wobei er nach dem Match erklärt hatte, nicht mehr zu trainieren.

Das könnte sich bald ändern, denn es gibt für ihn mehrere Möglichkeiten, den Status als Amateur wieder aufzugeben und nicht ab Runde eins in die Qualifikation zu müssen. Wie World Snooker schriebt, könnte Joe Swail zur kommenden Saison mit einer Wildcard ausgestattet werden, sollten seine Leistungen weiter in dieser Form kommen.

Ansonsten wird die Weltrangliste ja durch eine Geldrangliste abgelöst und sollte Swail auf der PTC-Tour gute Ergebnisse einfahren, wäre dies ebenfalls ein Weg, um sich wieder als Profi etablieren zu können. Die Chancen stehen in jedem Falle sehr gut für ihn, die Rückkehr zu schaffen. Ansonsten gab es wieder viel Lob für die deutschen Fans.

Matt vom Pro Snooker Blog schrieb, dass es wie immer eine fantastische Stimmung gab und zog einen kleinen Vergleich zu den Asiaten, die wesentlich mehr Weltranglistenturniere austragen, in Sachen Stimmung vielleicht aber eine Reise zum German Masters wagen sollten. Zum Abschluss gedenken wir aber nochmals dem viel zu früh verstorbenen Paul Hunter.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: