Stephen Lee gewinnt das große PTC-Finale

18 Mrz

Stephen Lee hat endlich wieder ein Ranglistenturnier gewonnen. Seine Durststrecke hatte sich über sechs Jahre hingezogen, zuletzt gewann er die Welsh Open 2006. Sein 4:0-Erfolg beim PTC-Finale in Galway gegen Neil Robertson ist dabei in vielerlei Hinsicht beeindruckend.Zunächst hatte Lee sich von der herben Niederlage bei den World Open erholen müssen.

Dort unterlag die Nummer elf der Welt Mark Allen mit 1:10. Nun gewann Lee in Irland mit 4:0 und ein weiterer Punkt ist dabei nicht zu verachten. Denn sein Gegner Neil Robertson ist nicht nur einer der besten Spieler auf der Tour, der Australier hatte zuvor alle seine neun Finalteilnahmen erfolgreich beendet, ergo eine Quote von 100 Prozent.

Und zudem zeigte Robertson sich in beeindruckender Form, als er im Halbfinale Stephen Maguire mit 4:0 aus der Halle geschossen, dabei eine 110 und eine 84 gespielt hatte. Doch auch Lee konnte ein 4:0 vorweisen und Leidtragender im Viertelfinale war dabei Mark Selby – immerhin die Nummer eins der Welt.

Das Finale war dann eine recht einseitige Geschichte, denn Robertson hatte seine Form nicht konservieren können. Eine 27 war bis zum 0:3 das höchste Break des Australiers, während Lee konstant punktete und zudem auch die langen Bälle traf. Aber Robertson wird die Niederlage verkraften und für Lee kann man sich dabei nur freuen.

In letzter Zeit hat er sich gefangen und spielt wieder das technisch hochwertige Snooker, das ihn früher ausgezeichnet hat, bevor aus den Top 16 gefallen war. Und vergessen wir nicht die World Open, als er nur gegen Ding Junhui ausgeschieden war, da ein Besucher sein Handy nicht ausgeschaltet hatte. „Er war die Woche über der beste Spieler und hat in der letzten Zeit einfach sehr konstant gespielt“, erklärte Robertson dann auch nach dem Finale.

Es kommen eben viele Dinge zusammen und ich für meinen Teil freue mich, dass der Knoten nun endlich geplatzt ist. PTC-Tour hin oder her, das Format mit dem großen Finale ist doch eine feine Sache, auch wenn der ganz große Glanz in Irland vielleicht doch gefehlt hat. Nun gibt es ein paar Tage Pause und am 26. März geht es mir den China Open dann weiter.

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