Hendry, Doherty und Davis starten bei den Welsh Open

11 Feb

Am Montag (13. – 19. Februar) beginnen die Welsh Open in Newport und für die Profis ist es die letzte Chance, ihren Setzplatz für die Weltmeisterschaft im Crucible Theatre zu sichern. Denn nach dem Turnier wird die Weltrangliste aktualisiert und der Sieger kann immerhin 5.000 Punkte sowie gut 35.000 Euro einstreichen.

Schön zu sehen ist dabei, dass mit Stephen Hendry, Ken Doherty und Steve Davis gleich drei ehemalige Weltmeister die Qualifikationsrunden überstanden und ihre Teilnahme gesichert haben. Auch Mark Davis ist im Hauptfeld vertreten, dabei erster und einziger Anwärter aus der unteren Hälfte auf einen Platz in den Top 16. Denn der Engländer ist als Ranglisten-17. erneut auf dem Sprung.

Auf Platz 16 liegt Stuart Bingham und hat knapp 1.300 Punkte Vorsprung auf Davis. Dahinter liegt noch Ricky Walden, aber er verlor in der Quali mit 3:4 gegen Steve Davis und hat demnach keine Chancen auf Punkte in Newport. Auf der 19 finden wir Andrew Higginson, der durch seine Erstrunden-Niederlage gegen Ronnie O’Sullivan beim German Masters alle Chancen auf einen Platz unter den Top 16 verspielt hat.

So kann alleine Mark Davis noch dafür sorgen, dass Bingham, Stephen Lee, Ronnie O’Sullivan oder auch Lokalmatador Matthew Stevens sich den Traum Weltmeisterschaft erst in der Qualifikation sichern können. Zudem trifft er in Runde eins auf Ding Junhui, der zugegebenermaßen nicht unbedingt in bestechender Form ist.

Nächster Gegner dürfte dann John Higgins sein, der seinen Auftakt gegen Liang Wenbo bestreiten muss. Und auch der Wizard of Wishaw sucht momentan nach seinem Spiel. Für Davis eine gute Chance und man darf gespannt sein, wie sich die anderen Spieler zu Beginn schlagen.

Nach seinem guten Auftritt in Berlin steht gerade Matthew Stevens im Mittelpunkt des Geschehens. Der 34-Jährige befindet sich in guter Form und musste in den letzten Jahren regelmäßig durch die Qualifikation, um an der WM teilnehmen zu können. Als 14. ist er momentan qualifiziert und möchte auch nach dem Heimturnier dort stehen – mit Blick nach oben.

„Ich war in Berlin sehr zufrieden mit meinem Spiel, gerade beim 5:1 gegen Neil Robertson. Denn er ist immerhin einer der besten Spieler in der Welt. Das hat gezeigt, dass ich immer noch jeden Gegner schlagen kann, zumindest wenn ich gut spiele“, so der Walisische Drache gegenüber worldsnooker.

„Meine Teilnahme an der WM ist nicht sicher, aber so gut wie. Wenn ich mein erstes Match gewinne, besteht daran eigentlich kein Zweifel mehr. Es liegt also in meiner Hand. In den letzten Jahren musste ich mich immer für das Crucible qualifizieren und es ist wirklich keine schöne Situation. Denn es sind wirklich harte Matches. Im letzten Jahr habe ich Fergal O’Brien mit 10:9 auf die letzte Schwarze besiegt und das muss ich nicht nochmal haben.“

Dies ist durchaus zu verstehen und ich für meinen Teil freue mich immer, wenn ich Stevens spielen sehe. Auch Ronnie O’Sullivan möchte ich bei der WM nicht missen, auch wenn dafür Mark Davis auf der Strecke bleiben muss. Das ist sicherlich Ansichtssache und es mag auch Fans von Davis unter Euch geben.

Ein Favoritencheck folgt und bis dahin könnt Ihr Euch hier den Draw ansehen.

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