O’Sullivan und Williams gewinnen Masters-Auftakt

16 Jan

Wer erinnert sich nicht an das Masters Finale aus dem Jahr 2007, als Ding Junhui einem brillant aufspielenden Ronnie O’Sullivan mit 3:10 unterlag und danach den Tränen nahe war. Doch der Chinese ist wesentlich stabiler geworden und bei seinem achten Masters Einsatz kann er auf eine imposante Quote von 68 Prozent gewonnener Matches zurückblicken.

All dies reichte aber nicht, denn in der ersten Runde traf er erneut auf O’Sullivan, der zum 19. Mal beim Masters antrat und von 50 Matches bis dato stolze 36 gewonnen hatte. Vor 1500 Zuschauern im Alexandra Palace legte The Rocket dann auch mächtig los und beim Stand von 4:1 sah alles nach einer deutlichen Angelegenheit aus.

Nachdem ich dann kurz weggeschaut hatte, stand es auf einmal 4:4 und auch Ronnie war leicht überrascht: „Als Ding auf 4:4 verkürzt hatte, habe ich versucht, relaxed zu bleiben. Bei 1:4 hatte er nicht viel zu verlieren, aber bei 4:4 hat auch er den Druck wieder gefühlt“, so O’Sullivan gegenüber worldsnooker.com.

Der bis auf Platz 16 der Weltrangliste abgerutschte O’Sullivan behielt auch die Nerven, holte sich das 5:4 und beendete das Match mit einer 125. Dennoch tat ihm sein Sieg auch leid: „Die Zuschauer waren großartig und haben uns beide unterstützt. Es war natürlich ein guter Start ins Turnier. Ding ist einer der Spieler, da würde ich auch Eintritt zahlen, um ihn spielen zu sehen. Von daher war es bitter, dass wir direkt in der ersten Runde spielen mussten.“

Das dachten sich sicherlich auch Stephen Maguire und Mark Williams, die im letzten Jahr beide nach der ersten Runde die Heimreise antreten durften. Während Williams sich den Titel in den Jahren 1998 und 2003 sichern konnte, wartet Maguire noch darauf, das Halbfinale zu überstehen. Drei Anläufe hat er bereits unternommen, an Ronnie O’Sullivan und Mark Selby kam er bisher nicht vorbei.

Und auch in diesem Jahr war für den Merlin aus Milton nicht viel zu holen, er unterlag Williams mit 4:6. Williams war dabei sogar mit 4:0 in Führung gegangen und sah wie der sichere Sieger aus. Wie gewohnt, waren es nicht die hohen Breaks, die der Waliser spielte – dabei profitierte er auch von Fehlern seines Gegners, der in Frame eins beispielsweise Schwarz nach einer Clearance verschoss.

Nach dem Interval fing sich Maguire allerdings und kam Frame um Frame heran. Mit einer 77 schaffte er das 4:5, leistete sich dann aber einen Safe-Fehler und Williams brachte das Match nach Hause. „Ich hätte eigentlich 6:2 gewinnen müssen, da ich einige gute Chancen hatte“, so Williams später.

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