O’Sullivan besiegt Steve Davis – Selby demontiert Day

5 Dez

Ronnie O’Sullivan hat den Absturz aus den Top-16 vorerst abgewendet und Steve Davis in Runde eins der UK Championship mit 6:1 besiegt. Das Ergebnis hört sich jedoch klarer an, als das Match im Endeffekt lief. Davis hatte seine Chancen, schaffte es nur nicht, genügend Kapital daraus zu schlagen.

Dabei ging The Nugget mit 1:0 in Führung und O’Sullivan, der die Woche über wegen Magenproblemen nicht trainieren konnte, wirkte nicht unbedingt konzentriert. Doch die Fehler bei Davis häuften sich und die Spielfreude kam auf beim viermaligen Champion. Mit Breaks von 54, 123, 97, 53 und 62 sicherte er schließlich das Weiterkommen.

„Es hätte in den ersten drei oder vier Frames auch anders ausgehen können“, erklärte O’Sullivan nach dem Match gegenüber Eurosport. „Aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Die Woche über habe ich mich nicht gut gefühlt und wusste nicht, wie ich letztlich drauf bin. Aber ich fühle mich ganz ok.“

Dass der Sieg enorm wichtig war, um im Elitekreis zu bleiben, interessierte ihn nicht sonderlich. „Auf die Rangliste schaue ich nicht, ich konzentriere mich darauf, Turniere zu gewinnen. Nur darum geht es mir. Zudem kann ich es fühlen, ich kann immer noch mit den Besten mithalten.“

Dieses Gefühl ist auch zwingend notwendig, wenn man sich die Leistung von Mark Selby ansieht, der Ryan Day komplett auseinander nahm und den Waliser mit 6:0 abfertigte. Der zweifache Ranglisten-Sieger spielte beeindruckendes Snooker und mit Serien von 86, 111, 90 und 69 schickte er ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

„Ich bin sehr glücklich mit meinem Spiel“, so Selby nach der Demonstration seines Könnens. „Zu Beginn der Saison habe ich zwei Turniere in China gewonnen, aber es fühlt sich so an, als ob es eine Ewigkeit her wäre. Wenn ich meine Form halten kann, werde ich auch noch mehr Titel gewinnen.“

Das war auch der Plan von Stuart Bingham, der einen wahren Leistungsschub bekommen hat und nun auch fester Bestandteil der Top-16 ist. Allerdings musste er als erster gesetzter Spieler die UK Championship verlassen. Er unterlag ein wenig überraschend Marco Fu mit 4:6. Wobei Fu wirklich kein Gegner zum auf die leichte Schulter nehmen ist. Allerdings führte Bingham bereits mit 3:1.

Trotzdem hatte ich mehr von Bingham erwartet, aber mal sehen, wie er mit diesem Rückschlag umgehen wird. Sicher weiter ist hingegen Martin Gould. Der Power Snooker-Champion gewann mit 6:2 gegen Peter Linies und Ali Carter setzte sich gegen Robert Milkins mit 6:4 durch. Als letzter Spieler am Sonntag zog Shaun Murphy ins Achelfinale ein. Der Magician bezwang Li Yan mit 6:3.

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