O’Sullivan gewinnt die Premier League

28 Nov

Ronnie O’Sullivan hat schon wieder die Premier League gewonnen und Ding Junhui im Finale klar mit 7:1 geschlagen. Mit Breaks von 92, 56, 48, 63 und 77 sicherte er sich den Erfolg und hat seine Vormachtstellung dabei deutlich untermauert. Es war sein zehnter Titel insgesamt und der siebte aus den letzten acht Jahren.

In einem Interview hatte O’Sullivan zuletzt noch erklärt, der einzige Spieler aus der Goldenen Generation zu sein, der überhaupt keine Titel mehr gewinnen würde. John Higgins hatte zuletzt die beiden Titel bei WM und der UK Championship gesichert und Mark Williams beim letzteren der beiden Turniere besiegt.

Die Welsh Potting Machine gewann zudem in Berlin das German Masters und stand im Halbfinale der WM. Doch geht es um die Erfolge in der Premier League, dann ist O’Sullivan eine absolut dominante Figur – leider bekommt er dafür keine Ranglistenpunkte. Doch immerhin hat er kurz vor Beginn der UK Championship bewiesen, dass er sich in ausgezeichneter Form befindet.

Ding Junhui ist ja nicht unbedingt Fallobst auf zwei Beinen. Der Chinese hat es immerhin bis ins Finale geschafft und dabei im Halbfinale Judd Trump aus dem Weg geräumt. Im Endspiel war er dann allerdings chancenlos und lag schnell mit 0:4 in Rückstand, bevor er seinen ersten Frame gewinnen konnte. „Es war großartig“, erklärte der Sieger auf der Homepage der Premier League. „“Ich habe gut gespielt und Ding war nicht so gut, wie er hätte spielen können.“

O’Sullivan hatte auch das Glück auf seiner Seite. Ob es nun in Frame zwei war, als eine verunglückte Safety an Pink hängen blieb, aber die Bälle für ihn liefen oder nach einem schönen Split und einer verschossenen Schwarzen, nach der Ding einfach keinen Einsteiger fand. „Ding hatte ein paar Chancen, aber die Bälle sind für ihn nicht gut gelaufen und ich hatte ein wenig Glück“, bestätigte der Champion.

Trotzdem musste der Chinese anerkennen, dass es für ihn an diesem Abend nichts zu holen gab. „Er hat einfach sehr gut gespielt und ich habe mein Level nicht steigern können. Wenn man gegen Ronnie spielt, muss man sein bestes Spiel einfach abrufen können.“ Für ihn war es die sechste Niederlage im achten Duell.

In Zeiten der PTC-Tour und der Kritik an leeren Zuschauerrängen war es für den Engländer eine willkommene Abwechslung. „Es ist immer schön, hier zu gewinnen. Die Zuschauer sind fantastisch, es war ein wunderbares Wochenende und vielleicht gibt mir dieser Erfolg den Schub, um weitere Turniere in dieser Saison zu gewinnen.“

Nicht verschwiegen soll an dieser Stelle das 80. Maximum Break in der Geschichte des Snooker. Wobei Geschichte in diesem Fall ja heißt, dass es während eines Turniers oder eine Qualifikation gespielt wurde. Für David Gray war es gleichzeitig die zweite 147 in seiner Karriere. Der Schotte spielte das Maximum bei der Qualifikation für das zehnte PTC-Event in Sheffield.

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