Premier League: Ding Junhui schlägt O’Sullivan

5 Nov

Ding Junhui hat die achte Woche der Premier League gewonnen und Ronnie O’Sullivan im Finale mit 3:1 besiegt. Zuvor bekam es der Chinese mit Neil Robertson zu tun, der allerdings Probleme hatte, überhaupt rechtzeitig nach Southampton zu kommen. Im Cambridge gestartet, benötigte der Australier glatte fünf Stunden und konnte sich so auch nicht mehr ordentlich einspielen.

So gewann Ding auch die ersten beiden Frames, doch Robertson zeigte einmal mehr seine Kämpferqualitäten und glich zum 2:2 aus. Im Entscheidungsframe behielt der Chinese dann mit Breaks von 42 und 58 die Oberhand.

Im anderen Halbfinale traf Judd Trump auf Ronnie O’Sullivan und beide Spieler boten eine fabelhafte Unterhaltung. Trump hatte den Abend mit einer 139 eröffnet, die O’Sullivan mit Breaks von 53 und 89 konterte. Auch in diesem Match sollte die Entscheidung im fünften Frame fallen, nachdem Trump den Ausgleich geschafft hatte. Dort setzte sich The Rocket dank einer 70 durch.

O’Sullivan, der sechs der letzten sieben Titel in der Premier League gewonnen hat, nutzte dann im Finale einen Fehler von Ding, der sich nicht aus einem Snooker befreien konnte, und ging mit 1:0 in Führung (77). Der Ausgleich gelang Ding durch kleinere Breaks von 37 und 30, während O’Sullivan zwar die Chance zum 2:0 hatte, allerdings ein Foul produzierte und seinen Gegner so wieder an den Tisch ließ.

Im zerfahrenen dritten Frame hatte Ding dann das Glück auf seiner Seite, als O’Sullivan Gelb verschoss und den Frame auf Schwarz abgab. Und auch im vierten Durchgang hatte der Engländer die Chance, den Decider zu erzwingen. Ein Fehler beendete alle Hoffnungen, da Ding sich den 3:1-Sieg mit einer 76 sicherte. Damit liegt der Chinese auch an der Spitze der Tabelle.

Mit 16 Punkten führt Ding Junhui das Feld an und kann nicht mehr von einem der ersten vier Plätzen verdrängt werden. Damit steht er bereits jetzt im Finale der besten Vier. Judd Trump hat sich mit 14 gewonnenen Frames eine gute Ausgangsposition gesichert auch O’Sullivan, der mit zwölf Punkten auf Rang drei liegt, hat noch alle Chancen. Beide Spieler sind zudem noch bei einem Turnier dabei.

Für Neil Robertson sieht es hingegen schlecht aus. Der Australier ist nicht mehr im Einsatz und seine zwölf Punkte dürften nicht reichen, da mit Mark Williams, Matthew Stevens und Ali Carter drei Spieler hinter ihm liegen, die neun Punkte auf dem Konto haben und noch ein Turnier zu absolvieren haben.

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